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Nach der Hauptgärung wird das Fass mit einem Gärspund verschlossen, der die sich noch bildende Kohlensäure austreten lässt, die Außenluft jedoch abhält. Durch die Holzwand des Fasses findet immer noch ein Luft- und Gasaustausch statt. Die Nachgärung ist schwach und dauert Wochen und Monate. Weinstein und Hefe setzen sich ab, wichtige Geruchs- und Geschmacksstoffe entstehen, der Wein wird edler und haltbarer. Durch zwei- bis dreimaligen Abstich, d. h. Umfüllen in andere, durch Schwefeln keimfrei gemachte Fässer, trennt man den Wein vom Trub, der ihn durch Fäulnis verderben könnte.


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