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Anfänge der Weingeschichte
Den Beginn der Geschichte des Weinanbaus kann man wohl auf die Zeit der ersten Hochkulturen um etwa 5000 v.Chr. datieren.
Mit den Hochkulturen (von Ost nach West) in China,
Indien, Mesopotamien (Assur, Babylon, Ur),
Ägypten und Hellas (Griechenland)
hat sich der Weinbau vermutlich im Zuge der Völkerwanderungen ausgebreitet. Um diese Zeit ist der früheste Acker- und Städtebau in
Mesopotamien nachweisbar. Funde aus der Zeit um 3000 v.Chr. lassen darauf schließen, dass Weinbau und Weinkonsum zu jener
Zeit in Vorderasien bekannt waren.
Bis zur Auflösung des Judenstaates 133 n.Chr. betrieben die Hebräer in Judäa (später in "Palästina" umbenannt; wahrscheinlich durch die
Philister, die aus Kreta eingewandert waren) intensiv Weinbau als eine der sieben biblischen Pflanzenarten des Landes. Abgesehen von
archäologischen Funden finden wir hierzu zahlreiche Hinweise in der Bibel. In der Bibel, wo Noah als der erste Winzer gilt, erfährt der
Wein einen reichen symbolischen Gebrauch. In den Psalmen dient der Wein zur Lebensfreude, bei Salomo ist er auch als
Medizin für
Leidende und vorsichtgebietendes Rauschmittel.
Die Hebräer bewahrten damals Wein in Schläuchen aus Tierhaut auf. Der Hals und drei der Beine wurden zugenäht, das vierte diente als
Ausschank. Die Form des Tieres war meist deutlich zu erkennen. Demgegenüber bewahrten die Hellenen (Griechen) und dann auch die
Römer Wein in Amphoren auf, die aus Ton gefertigt und mit Pech abgedichtet wurden.
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