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Weingeschichte - Frühzeit bis Mittelalter

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Um 800 machte sich Karl der Große als Förderer des Weinbaus einen Namen. Er ließ Musteranlagen pflanzen, nach neuen Rebsorten forschen und ordnete umfangreiche Neuanlagen von Weinbergen an.

Ab dem 15. Jahrhundert kam der Weinbau durch das Vorrücken der Türken in Süd- und Osteuropa und die Ausbreitung des Islam über ganz Nordafrika bis nach Spanien und Portugal zum Erliegen. Viele Klöster setzten die Weinkultur der Römer unter diesen widrigen Umständen fort. In Deutschland war der Weinbau nicht nur an Rhein und Mosel zu Hause, sondern auch in Bayern, Franken, Württemberg, Sachsen und Schlesien.

Im Dreißigjährigen Krieg wurden weite Gebiete Deutschlands verwüstet, die Weinberge zerstört und später nicht mehr angepflanzt. Das Bier gewann eine überragende Bedeutung und verdrängte den Wein. Aus Frankreich und Italien erhöhte sich mit der Verbesserung der Verkehrswege und Verkehrsmittel die Einfuhr fremden Weines.

Unterdessen hatte sich das britische Königreich als weltumspannende Handelsmacht etabliert. Durch ihre hochentwickelte Schifffahrt und Handelstätigkeit verbreiteten sie Weine aus Frankreich sowie Portwein aus Portugal und Sherry aus Spanien in alle Welt. Die meisten anderen Weine hatten zu dieser Zeit nur regionale Bedeutung.


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