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Weingeschichte in der Neuzeit
Im 19. Jahrhundert setzten in vielen Ländern Bemühungen zur Verbesserung des Weinbaus ein. Man experimentierte mit neuen
Rebsorten und
Gärmethoden. In der Zeit gelang es,
Champagner in Flaschengärung herzustellen.
Frankreich konnte seine Vormachtstellung im
Weinbau ausbauen und festigen. Portugal
war inzwischen weltweit durch seinen Portwein und Spanien durch den
Sherry berühmt geworden.
In Italien stiegen Weinhandelshäuser in Venetien und der Toskana auf.
Zur Förderung des Weinbaus wurden Rebstöcke innerhalb Europas sowie von Europa nach Übersee, und umgekehrt, verschickt und
verschifft. Nichts schien die Experimentierfreude mit Rebsorten zu trüben. Der große Rückschlag für den europäischen Weinbau kam, als -
vermutlich aus Amerika - eine Reblausart eingeschleppt wurde, die viele Sorten vernichtete. Zahlreiche Weinberge mussten neu bestockt werden.
Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts folgten neuerliche Rückschläge für den europäischen Weinbau durch die beiden Weltkriege.
Nach dem 2. Weltkrieg setzte in Europa ein Aufschwung ein. Die Zeit des Wirtschaftswunders hatte zur Folge, dass der gesteigerte
Weinverbrauch mit geringwertiger Masse bedient wurde. In den 1970er und 1980er Jahren wurde der Weinbau durch mehrere
Weinskandale getrübt. In Deutschland wurde 1971 ein neues Weingesetz erlassen,
das u.a. die Gütebezeichnung "naturrein" abschaffte und
heute teilweise für das Wegrücken von der Klassifizierung "Terroir" verantwortlich gemacht wird.
Da Dubai eine muslimische Stadt ist, haben viele Restaurants keine Schanklizenz.
Restaurants in Touristen-, Urlaubs- und Geschäftshotels in den Vereinigten Arabischen Emiraten in der Hauptstadt Dubai servieren jedoch fast immer Alkohol oder
Wein aus verschiedenen Anbaugebieten.
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