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Die Benennung des Weines im Handel, auf der Weinkarte und auf dem Etikett der Weinflasche, ist an eine Reihe von gesetzlichen Bestimmungen gebunden, die alle den Zweck haben, Missbrauch und Irreführung des Käufers zu vermeiden. In erster Linie schreibt das Weingesetz vor, dass nur durch Gärung frischer Trauben ohne unerlaubten Zusatz gewonnene Getränke als naturreiner Wein bezeichnet werden dürfen.

Naturrein, Naturwein oder Originalwein zeigen an, dass der Wein ohne künstliche Zusätze aus dem natürlichen Produkt "Traube" gewonnen wurde. Gezuckerte Weine können diese Bezeichnung nicht führen. Auch die Angabe des Wachstums, der Kreszenz, der Lage eines Weinbaugebiets ist für solche Weine nicht zulässig. Die Behandlung der Weine mit erlaubten Schönungsmitteln schließt dies jedoch nicht aus.

Als Originalabfüllung darf nur ein ungezuckerter Wein bezeichnet werden, der im Keller des Erzeugers ausgebaut und abgefüllt worden ist.

Je nach Traubenqualität und Auswahl bezeichnet man naturreine Weine als Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Edelgewächs.

Auslese gewinnt man aus besonders sorgfältig behandelten Trauben unter Aussonderung aller nicht vollreifen, aller beschädigten oder kranken Beeren. Ist diese Voraussetzung gegeben und wurden die Trauben im vollreifen Zustand gesammelt, verdient der Wein die Bezeichnung Spätlese.

Beerenauslese ist ein naturreiner Wein aus ausgelesenen, überreifen, edelfaulen Beeren, die für sich allein gekeltert werden.

Für die Trockenbeerenauslese lässt man Trauben guter Lagen am Weinstock zu Rosinen einschrumpfen und keltert diese ohne Beimischungen. Der Most dieser Trauben hat 200 und mehr Öchslegrade. Diese Weine zeigen ein reiches Bukett und hochedle Süße. Bis in die 1970er Jahre hinein zählte man diese Weine zu den edelsten Getränken.

Kabinettweine sind naturreine Weine von auserlesener Güte, die wegen ihres Seltenheitswertes nur in geringen Mengen vorhanden sind und früher in kleinen, abgeschlossenen Kellerräumen abgefüllt und gelagert wurden.

Als Spitzengewächs dürfen nur Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen bezeichnet werden.

Verschnittweine tragen meist den Namen des Weines, der 2/3 der gesamten gemischten Weinmenge ausmacht; andernfalls nur die Bezeichnung des Weinbaugebiets, wie Pfalz- oder Moselwein oder nur Weißwein oder Rotwein, wie es bei den billigen Schoppenweinen der Fall sein kann. Verschneiden hat nichts mit Pantschen zu tun, sondern dient dazu, einen bestimmten Weincharakter zu erzielen. Beispielsweise gibt es hervorragende Cabernet Sauvignon Weine, die mit Merlot verschnitten sind.

Allgemein gilt die Faustregel: "Je mehr Angaben über einen Wein gemacht sind, desto besser auch seine Qualität".


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